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FINNING

 FINNING – die brutalste Art des Haifangs

 http://www.youtube.com/watch?v=eFQX04kERoI&feature=fvw

Als "Finning" wird die Technik des Abtrennes der Flossen vom Körper der Haie bezeichnet. Oftmals halten sich hierbei die Fischer nicht mit der Tötung der Tiere auf, sondern trennen die begehrten Flossen vom lebenden Hai ab. Die Tiere sinken, nachdem sie über Bord geworfen wurden, zu Boden und verenden qualvoll. 
 
Das Tier Hai wird heute komplett vermarktet. Von den Knorpeln, aus denen fragwürdige Krebsmittel gewonnen werden, bis hin zu der Leber, deren Öl in der Pharmazie und Kosmetikindustrie verwendet wird.
 
Die Haiflossen, serviert in einer Gemüse- oder Hühnerbrühe, werden jedoch in Gold aufgewogen. Rund 150 US-Dollar kostet heute eine Portion, umgerechnet fast 1500 US-Dollar für ein Kilo. Dahinter stecken Gewinnspannen, die höher sind als im Rauschgifthandel.
 
Kein Wunder, dass eine weltweite Mafia das Geschäft unter sich aufgeteilt hat. Rund um die Welt sind täglich Tausende von speziellen Fangbooten unterwegs, die den ständig wachsenden Bedarf an frischen Haiflossen decken. Es geht dabei nur um die Flossen – nur diese werden abgeschnitten. Der Rest des Hais wird wieder über Bord gekippt – meist lebend –, da das Töten der zähen Tiere zu aufwendig wäre. Auf diese äußerst brutale Art – Finning genannt – werden so Millionen von Haien jedes Jahr ermordet, nur um als Knorpelmasse in einer Suppe zu enden.
 
Der Hintergrund ist reines Statusdenken, denn die Flossen gehören seit der chinesischen Quing-Dynastie (1644–1911) zu den acht Schätzen des Meeres und waren fester Bestandteil der kaiserlichen Tafel. Noch heute gehört Haiflossen-Suppe als Statussymbol zu jedem chinesischen Festessen. Eine normale chinesische Hochzeit kostet rund 40 Tiere das Leben.
 
Aber die „Genießer“ dieser Luxussuppe sitzen heute überall auf der Welt. Auch in ganz Europa und speziell den USA gehört Haiflossen-Suppe heute zu den Statussymbolen. Durch die geringer werdenden Fangzahlen steigen aktuell die Weltmarktpreise für Hai-Flossen, was jedoch die Luxusnachfrage eher anregt. Besonders angesagt sind inzwischen die Babyhai-Flossen – eine Marketingidee der Finning-Mafia –, da die Fangflotten inzwischen viel mehr kleinere und jüngere Haie fangen als erwachsene Tiere

16.11.09 21:46
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kathy / Website (17.11.09 13:54)
grauenvoll,sowas

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