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Große Lüge

McDonald's: (K)ein grüner Hintergrund

Der globale Fastfood-Riese McDonald's nimmt den Grünfärberei-Werbetrend jetzt wörtlich: Statt auf rotem Hintergrund prangt das goldene M („Golden Arches&ldquo ab sofort auf „gedecktem Grün“. Dazu kommen „Naturstein und edle Holztöne“ in der Außenarchitektur, hundert Filialen in Deutschland werden bis Jahresende im neuen Look erscheinen. Grün, Holz, Natur - mausert sich McDonald's etwa zum Bio-Restaurant? Der Farbwechsel sei auch als „Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten“, erklärt der Vizechef von McDonald's Deutschland Holger Beeck der Financial Times Deutschland. Man wolle die „Verantwortung gegenüber dem Erhalt natürlicher Ressourcen verdeutlichen“, sagt er in einer Presseerklärung. Die grüne Farbe ist also kein Zufall. Doch bei der Begründung hapert es. Die ist so dünn wie die neue Farbschicht. Das Unternehmen sei doch im Dow Jones Sustainability Index gelistet - dort befindet es sich zum Beispiel in der zweifelhaften Gesellschaft des Lebensmittelkonzerns Nestlé, des Ölmultis Total oder des Pharmariesen Novartis. Außerdem gäbe es ja die energieeffiziente Filiale in Achim bei Bremen. Mehr ist da nicht? Weiterhin verkauft McDonald's in großem Stil Burger aus dem Fleisch methanrülpsender Rinder - in Einwegverpackungen. Und die im Foto gezeigte umgestrichene Filiale in Dissen ist wieder einmal ein McDrive - mit einer Fahrspur in Auto-, nicht in Fahrradbreite. Im Klartext: Außer der Farbe ändert sich gar nichts

24.11.09 20:49
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


m...t (25.11.09 07:40)
wenn schon mal etwas von der bude zu essen sein soll, dann ziehe ich fast jede frittenbude einem lokal dieser ketten vor.
mcDoanlds ist dabei ja ganz verdächtig. immerschon. das mit der umdeckoration empfinde ich aus der sicht des umweltschutzes auch nur positiv unter dem aspekt, das bei der umgestaltung vorübergehend ein paar arbeitsplätze geschaffen werden.
aber ach - jede arbeit und umgestaltung bedeutet zudem auch zugleich wieder entnahmen aus resourssen der natur.
ein teufelskreislauf.
am besten wäre es, nichts mehr zu konsumieren. oder ganzganz bewußt und schonend.
wußtest du, das man anstatt eines kilogrammes rindfleisch zu produzieren stattdessen zehn brote hergestellt werden könnten ...
lg/meerluft


Captain.Annili (25.11.09 20:18)
ohja das wusste ich!!!!!
willst du mir hier deinen blog nochmal schicken
würd gerne mal draufschauen...

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